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DAS BEDEUTENDSTE WAHRZEICHEN BAD
HÖNNINGENS: SCHLOSS ARENFELS
Schloss Arenfels ist seit seiner
Erbauung das bedeutendste Wahrzeichen Bad Hönningens. 1258 bis
1259 baute Gerlach von Isenburg den ursprünglichen Wehrbau auf
einen Felsen über dem Rheintal.
Bis ins 17. Jahrhundert wechselte die Burg sehr
oft den Besitzer, unter ihnen auch Saletin von Isenburg, Erzbischof
zu Köln. Unter dem Besitzer von Leyen wurde Arenfels mit
beachtlichem Aufwand zu einem bevorzugten imposanten Sommersitz
ausgebaut. Nach dem Wiener Kongress verblieb dem Fürsten von
der Leyen jedoch nur das stark verschuldete Arenfels, in das er
sich zurückzog und so begann der Zerfall des Schlosses.
1848 erwarb die Familie Westerholt Arenfels. Der
Graf beauftragte den berühmten Baumeister Zwirner mit dem
Umbau des Schlosses, der das Renaissanceschloss in Neugotik
umbaute. Nur an der Nordseite blieb noch ein originaler
Renaissancegiebel erhalten. Von 1849-1855 baute Zwirner an seinem
Traum einer gotischen Burg am Rhein und statt der veranschlagten
50.000 Taler betrug die Endsumme 139.000 Taler.
Noch heute sind das aparte Treppenhaus mit der einzigartigen
gotischen Eisentreppe durch drei Stockwerke, der Rittersaal, der
rote Salon und das Innere des achteckigen Turmes mit
Netzgewölbe, Marmor- und Wedgewood-Kaminen erhalten.
Man nennt Arenfels auch „Jahresschloss“, da es 365
Fenster, 52 Türen und 12 Türme hat.
Das Inventar ging in den Kriegswirren verloren und die
Waffensammlung und Bibliothek wurde 1950 versteigert.
Seit Dez. 2006 ist der gastronomische Teil, das Schloss-Bistro und
die Terrasse wieder geöffnet und wird auch für
vielfältige Veranstaltungen genutzt. Der Eingang befindet sich
im Schlossinnenhof rechts. Der Parkplatz befindet sich nach der
Auffahrt ganz links.
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